Das Projekt „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ (MSnV) startet ab Dezember am Standort Ludwigshafen am Rhein.

Für Ärzt*innen wird es zwei Informationsveranstaltungen geben, zu denen wir Sie herzlich einladen:

Montag, 05.12.2022 18:30 Uhr und

Mittwoch, 18.01.2023 18:30 Uhr

Beide Veranstaltungen werden aufgrund der pandemischen Lage digital via bigbluebutton erfolgen.

Sie können sich für Ihren Wunschtermin unter folgenden E-Mail-Adresse anmelden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Ludwigshafen. Meist bleiben Frauen* nach einer Vergewaltigung medizinisch unterversorgt. Scham und die Furcht, jemand könnte über ihren Kopf hinweg eine Strafanzeige erstatten, begleiten die Betroffenen. Auch den Weg in Fachberatungsstellen, in denen sie Unterstützung erhalten, finden viele Frauen* erst spät.

Das Modellprojekt „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ soll zur Veränderung dieser Situation beitragen. Entwickelt wurde das Projekt 2013 vom Frauennotruf in Frankfurt am Main gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartner*innen. Es wird inzwischen in vier Bundesländern umgesetzt. In Rheinland-Pfalz nehmen bereits Mainz, Worms, Trier, Koblenz und Idar-Oberstein am Projekt teil. Nun entsteht in Ludwigshafen ein weiterer Standort.

„Wir freuen uns sehr, dass wir das Klinikum Ludwigshafen als wichtigen Kooperationspartner für das Projekt gewinnen konnten. Die Frauenklinik versorgt ab Dezember betroffene Mädchen* und Frauen* ab 16 Jahren zu jeder Tages- und Nachtzeit – unabhängig davon, ob sie Strafanzeige erstatten wollen oder nicht. Auch Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten erhalten die Betroffenen dort.“ berichten die Mitarbeiterinnen* von Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V.

Der Verein betreibt eine Fachstelle gegen Sexualisierte Gewalt an Mädchen* und Frauen* und hat die Koordinierung des Projekts in Ludwigshafen am Rhein übernommen. Die Anschubfinanzierung für das Projekt erfolgte durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus ist das Projekt auf Spenden angewiesen.

„Jede Vergewaltigung ist ein medizinischer Notfall! Ludwigshafen setzt mit diesem Projekt ein Zeichen, dass Frauen* und Mädchen*, die von Sexualisierter Gewalt betroffen sind, nicht allein gelassen werden.“ erklärt Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

„Gewalt gegen Frauen* und deren Folgen zu bekämpfen, verstehen wir als gesellschaftliche Verantwortung. Die adäquate medizinische Versorgung nach Vergewaltigung, mit oder ohne Anzeige, sehen wir als unseren Beitrag dazu.“ erläutert der Chefarzt der Frauenklinik PD Dr. Klaus Baumann und fügt hinzu: „Standardisierte Verfahren und umfassende Fortbildungen sind Teil des Projekts und für uns Mediziner*innen sehr hilfreich.“

Das Projekt beinhaltet auch die Möglichkeit, vertraulich Spuren sichern zu lassen. Auf Wunsch der Frauen* werden die Spuren im Klinikum gesichert und für ein Jahr in einem rechtsmedizinischen Institut aufbewahrt. In dieser Zeit können die Betroffenen entscheiden, ob sie Strafanzeige erstatten wollen oder nicht.

„Wichtig ist es vor allem, keinen Druck auf die Betroffenen auszuüben. Den meisten Frauen* und Mädchen* geht es zunächst nicht um eine Anzeige. Nach einer derart belastenden Situation gibt es häufig das Bedürfnis nach medizinischer Versorgung und einer zuverlässigen Anlaufstelle, die Unterstützung und einen Gesprächsraum anbietet, um das Erlebte einzuordnen. In der Klinik erhalten die Betroffenen erste Informationen zu unserem Beratungsangebot.“ berichtet Caroline Bonhage, Mitarbeiterin bei Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V.

„Durch die begleitende Öffentlichkeitskampagne möchten wir möglichst viele Frauen* und Mädchen* erreichen. Hier ist ein großes Netzwerk gefragt: Egal ob Arztpraxen, Apotheken oder Gastronomie – je mehr Personen und Orte auf das Projekt aufmerksam machen, desto schneller können betroffene Frauen* Unterstützung erhalten!“ sind sich Heidi Wittmann und Tamara Niemes, die Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Pfalz-Kreises und der Stadt Ludwigshafen am Rhein, einig. Sie sind wichtige Kooperationspartnerinnen im Projekt und wollen ihre Netzwerke in der Arbeit gegen Gewalt an Frauen* mobilisieren.

„Wir freuen uns sehr, dass der Arbeiter-Samariter-Bund Kreisverband Ludwigshafen und die Robert-Koch Apotheke das Projekt unterstützen und bedanken uns für die Spenden vom Soroptimist International Club Ludwigshafen, der VR Bank Rhein-Neckar und der Sparkasse Vorderpfalz.“ fügen die Mitarbeiterinnen* von Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V. hinzu.

 

Informationen zum Projekt finden Sie unter
www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de und unter
www.wildwasser-ludwigshafen.de/index.php/soforthilfe-vergewaltigung



 

WebTalk in der Reihe „Frauen und Gesundheit“ am 11. Juli

 

Am Montag, 11. Juli, um 19 Uhr findet der nächste WebTalk in der Reihe „Frauen und Gesundheit“ statt, zu der das Heinrich Pesch Haus in Kooperation mit der Akademie für Frauen und den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Ludwigshafen und Frankenthal sowie des Rhein-Pfalz-Kreises einlädt. Caroline Bonhage und Mareike Bundschuh von der Fachstelle Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V. sprechen über Sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen. Dieser Vortrag wird einen Einblick in die Häufigkeit und Erscheinungsformen Sexualisierter Gewalt geben und die Auswirkungen von Trauma und Gewalt in den Blick nehmen.

Der Vortrag wird online durchgeführt. Die Teilnahme ist frei, um eine Spende wird gebeten. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis drei Tage vor Veranstaltungsbeginn auf der Homepage des Heinrich Pesch Hauses unter www.heinrich-pesch-haus.de/veranstaltungen gebeten. Für den WebTalk wird ein virtueller Konferenzraum von Microsoft Teams genutzt. Der Link zum WebTalk wird am Tag der Veranstaltung versendet.


 

Fortbildung für Fachkräfte der Sekundarstufe I an Schulen,
ab der 6. Klasse


am Fr, den 07. Oktober 2022 von 10 Uhr bis 16 Uhr im Gruppenraum der Diakonie Ludwigshafen, Falkenstr. 17-19, 67063 Ludwigshafen

Referentinnen: Mareike Bundschuh & Mareike Ott, Mitarbeiterinnen von Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V.

Anmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0621-62 81 65.
Anmeldeschluss am 30. September 2022, Teilnahme kostenfrei.

Das Thema „Sexuelle Übergriffe“ war in den letzten Jahren ein viel diskutiertes gesellschaftliches Thema. Im schulischen Alltag fällt eine direkte und adäquate Reaktion oft schwer. Die Fortbildung soll dazu beitragen, dass Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter und alle die im schulischen Alltag mit Schülerinnen und Schülern zu tun haben, sich mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt – sexuelle Grenzverletzungen“ im geschützten Rahmen auseinandersetzen können und mehr Sicherheit dazu gewinnen. Wesentliche Intention ist es, auf der Basis von grundlegenden Informationen zum Themenbereich, bei den Teilnehmenden einen Auseinandersetzungsprozess in Gang zu setzen, der dazu beiträgt, eine eigene und klare Haltung zu Sexualisierter Gewalt zu entwickeln.

Ziele der Fortbildung sind dabei u. a.:

  • Erkennen der eigenen Einstellungen, Vorurteile und Kompetenzen
  • Wahrnehmung und Reflexion der verinnerlichten Bilder zum Thema Sexualisierte Gewalt und sexuelle Grenzverletzungen
  • Sensibilisierung für Gefühle und Handlungsweisen von Betroffenen, für mögliche Folgen sexualisierter Übergriffe für die Betroffenen sowie für ihre Ressourcen
  • Erkennen von Geschlechtsstereotypen und Rollenzuschreibungen
  • Erkennen der individuellen Grenzen und der Grenzen des eigenen beruflichen Handelns durch vorgegebene Rahmenbedingungen sowie Erlernen von
  • Möglichkeiten des Selbstschutzes
  • Praxisbezogene Arbeit anhand von Fallbeispielen

Grundlegendes Ziel der Fortbildung ist die Herstellung von Handlungskompetenzen im Sinne eines sensiblen, vorurteilsfreien und angemessenen Umgangs mit betroffenen Mädchen und Jungen.

Die Fortbildung findet in Kooperation mit den autonomen Frauennotrufen Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Bildung statt und ist für Teilnehmende kostenfrei.

 


 

SexismusVerletzt Aufruf Post Slide Nr.1

 

Seit 2012 wird der 14.02. unter dem Motto „One Billion Rising“ dazu genutzt, weltweit für ein Ende von Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* einzutreten.
Wir nehmen den 14.02.2022 zum Anlass, um unter dem Slogan „Sexismus verletzt – Feminismus fetzt“ in Ludwigshafen eine Kampagne starten. Wir sammeln Erfahrungsberichte und Orte, an denen sexistische Übergriffe passiert sind, um diese mit einem Sprühkreide-Motiv markieren zu können. Dadurch soll die Allgegenwärtigkeit von sexistischen Übergriffen deutlich werden. Dort, wo sie stattfinden - mitten in der Gesellschaft, mitten in Ludwigshafen.

WIR RUFEN AUF: Schick uns eine kurze Schilderung dessen, was dir passiert ist, mit Ortsangabe, wo es passiert ist, bis zum 07.03.2022 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Die Angaben werden anonymisiert auf Instagram und Facebook veröffentlicht.

Am 08.03.2022, dem internationalen Frauen*tag, sollen diese Markierungen in ganz Ludwigshafen zu sehen sein, fotografisch dokumentiert werden und im Anschluss gemeinsam mit den dazugehörigen Berichten unter dem Hashtag #SexismusVerletzt über Social Media geteilt werden.


 

Im Rahmen eines Online-Vortrages am Mo, 29.11.2021 um 19:30 Uhr nimmt sich Souzan AlSabah Zeit für Sorgen, Ängste und Unterstützungsbedürfnisse von Eltern von Jugendlichen, anderen Bezugspersonen und Pädagog:innen. In ihrem einstündigen Vortrag informiert Souzan AlSabah über mögliche Dynamiken in Teenagerbeziehungen und im Kontakt mit Jugendlichen.

  • Wie kann Kommunikation miteinander gelingen?
  • Warum fällt es oft so schwer, zu vertrauen?
  • Wie unterstütze ich Zugänge zu Selbstermächtigung und der Erlaubnis, sich selbst als richtig zu definieren?
  • Was bedeuten Begriffe wie Intersektionalität und Adultismus und was können wir tun, um Jugendlichen einen sicheren und anerkennenden Rahmen zu schaffen, in dem ihre Erfahrungen und Bedürfnisse Gehör und respektvollen Umgang finden?

Im Anschluss an den Vortrag werden Fragen der Zuhörenden beantwortet.

Die Referentin Souzan AlSabah ist systemische Familien-Therapeutin, Expertin für intersektionale Gesundheit, Sexualpädagogin und Empowermenttrainerin. Sie ist Inhaberin der Praxis AlSabah sowie Gründerin und Geschäftsführung von Holla e.V..

Für Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren wird am selben Tag ein Online-Workshop stattfinden, für den sich Interessierte ebenfalls anmelden können.

 

Anmeldung:

Interessierte melden sich bitte bis zum 25.11.2021 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an. 
Bitte senden Sie uns dabei folgenden Text zu:

"Ich melde mich hiermit zur Veranstaltung am 29. November 2021 zum Thema „Unterstützendes für Teenagerbeziehungen, Umgang mit sexualisierter Gewalt“ an. Ich weiß, dass Zoom Daten verarbeitet, die mein Endgerät anlässlich der Teilnahme an der Veranstaltung übermittelt. Der damit einhergehenden Risiken hinsichtlich der Verarbeitung meiner persönlichen Daten in den USA bin ich mir bewusst."

Informationen zum Ablauf:

Kurzfristig vor der Veranstaltung werden wir den Angemeldeten die Einwahldaten für die Zoom-Veranstaltung per E-Mail zusenden.

Zuhörende werden ohne Bild und ohne Ton teilnehmen, auch die Chat-Funktion wird ausgeschaltet sein. Fragen können direkt an die Veranstaltenden über die „F&A“- Funktion gestellt werden. Der Vortrag wird etwa 1 Stunde dauern, im Anschluss werden die gesammelten Fragen beantwortet. Ende der Veranstaltung ist 21:00 Uhr. Bei einer Anmeldung und Teilnahme erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen von Zoom.us einverstanden. Diese finden Sie unter https://www.zoom.us/de-de/privacy.html . Wir bitten um Einwahl bis ca. 19:25 Uhr, so dass der Vortrag pünktlich beginnen kann. Vielen Dank.

 

Der Vortrag findet statt in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ludwigshafen am Rhein und des Rhein-Pfalz-Kreises sowie mit dem AK Mädchenarbeit des Bereichs Jugendförderung und Erziehungsberatung der Stadt Ludwigshafen am Rhein.


Einlassvorbehalt:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische, lsbtiq*-feindliche, klassistische, ableistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


 

 

Der Betroffenenrat, der als Fachgremium beim Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung angegliedert ist, hat ein Impulspapier zum "Tatkontext Familie" veröffentlicht. Das vollständige Impulspapier können Sie hier einsehen und herunterladen.

 

  • Aus der Pressemitteilung zur Veröffentlichung (15.03.2021):

"Wir wissen, wie es war und ist, wenn niemand sieht, in welcher großen Not Kinder und Jugendliche in ihren eigenen Familien sind. Wir wissen, wie es ist, wenn niemand Etwas unternimmt. Aktive Vertuschung, Wegsehen oder Ignoranz werden in Familien von Müttern, Vätern, Geschwistern und anderen Familienangehörigen aufrechterhalten und konfrontieren Betroffene oft ein Leben lang mit Ohnmachtssituationen und Verletzungen.

Betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben schon immer das Schweigen gebrochen und Hilfe gesucht. Die Täter_innen blieben und bleiben zumeist jedoch integriert in den Familien. Während durch eine gesellschaftliche und öffentliche Diskussion der Druck auf Institutionen wächst, sind Betroffene bei Aufdeckung im familiären Kontext weiterhin oft alleingelassen. Dies ist zusätzlich schwer belastend, gerade wenn sie das Schweigen brechen. Der Tatort Familie, an dem Kinder und Jugendliche in hohem Ausmaß sexualisierte Gewalt erleben, muss endlich vertiefend in den Blick genommen werden."

 

 


Überlegungen zu feministischen Strategien aus sozial- und politikwissenschaftlicher Perspektive

Online-Vortrag am 04.03.2021, 10 Uhr mit Prof. Dr. Christiane Leidinger, Hochschule Düsseldorf


Zum Inhalt:
Völkisch-autoritäre und extrem rechte Gruppierungen und Parteien instrumentalisieren teilweise seit Jahren das soziale Problem sexualisierter Gewalt insbesondere gegen weiße Mädchen und Frauen, laden es rassistisch auf und nutzen es strategisch zur Binnen- und Außenmobilisierung.
Der Beitrag fragt aus sozial- und politikwissenschaftlicher Perspektive nach Anforderungen, die sich für feministische Soziale Arbeit und Politik aus der sich verschärfenden Entwicklung ergeben und die gemeinsam diskutiert werden müssten. Stichworte sind beispielsweise rassistische Kompliz*innenschaft sowie sekundäre Viktimisierung von Gewalt-Betroffenen und nicht zuletzt Leerstellen in der Infrastruktur und Personalentwicklung.


Zur Anmeldung:
Interessierte melden sich bitte bis zum 01.03.2021 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.  Bitte senden Sie uns dabei folgenden Text zu:
Ich melde mich hiermit zur Veranstaltung am 04.03.2021 zum Thema "Rasisstische Instrumentalisierung des Themas sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Frauen" an. Ich weiß, dass Zoom Daten verarbeitet, die mein Endgerät anlässlich der Teilnahme an der Veranstaltung übermittelt. Der damit einhergehenden Risiken hinsichtlich der Verarbeitung meiner persönlichen Daten in den USA bin ich mir bewusst.

Kurzfristig vor der Veranstaltung werden wir den Angemeldeten die Einwahldaten für die Zoom-Veranstaltung per E-Mail zusenden.
Der Vortrag wird etwa 1 Stunde dauern. Zuhörende werden ohne Bild und ohne Ton teilnehmen, auch die Chat-Funktion wird ausgeschaltet sein. Bei einer Anmeldung und Teilnahme erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen von Zoom.us einverstanden. Diese finden Sie unter https://www.zoom.us/de-de/privacy.html . Wir bitten um Einwahl bis ca. 9:50 Uhr, so dass der Vortrag pünktlich beginnen kann. Vielen Dank.

Der Vortrag findet statt in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ludwigshafen am Rhein und des Rhein-Pfalz-Kreises sowie dem Netzwerk gegen rechte Gewalt und Rassismus Ludwigshafen.

Einlassvorbehalt:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische, lsbtiq*-feindliche, klassistische, ableistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 


Fortbildung für Fachkräfte der Sekundarstufe I an Schulen,
ab der 6. Klasse


am Fr, den 24. September 2021 von 10 Uhr bis 16 Uhr im Gruppenraum der Diakonie Ludwigshafen, Falkenstr. 17-19, 67063 Ludwigshafen

Referentinnen: Mareike Ott & Caroline Bonhage, Mitarbeiterinnen von Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V.

Anmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0621-62 81 65.
Anmeldeschluss am 20. September 2021, Teilnahme kostenfrei.

Das Thema „Sexuelle Übergriffe“ war in den letzten Jahren ein viel diskutiertes gesellschaftliches Thema. Im schulischen Alltag fällt eine direkte und adäquate Reaktion oft schwer. Die Fortbildung soll dazu beitragen, dass Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter und alle die im schulischen Alltag mit Schülerinnen und Schülern zu tun haben, sich mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt – sexuelle Grenzverletzungen“ im geschützten Rahmen auseinandersetzen können und mehr Sicherheit dazu gewinnen. Wesentliche Intention ist es, auf der Basis von grundlegenden Informationen zum Themenbereich, bei den Teilnehmenden einen Auseinandersetzungsprozess in Gang zu setzen, der dazu beiträgt, eine eigene und klare Haltung zu Sexualisierter Gewalt zu entwickeln.

Ziele der Fortbildung sind dabei u. a.:

  • Erkennen der eigenen Einstellungen, Vorurteile und Kompetenzen
  • Wahrnehmung und Reflexion der verinnerlichten Bilder zum Thema Sexualisierte Gewalt und sexuelle Grenzverletzungen
  • Sensibilisierung für Gefühle und Handlungsweisen von Betroffenen, für mögliche Folgen sexualisierter Übergriffe für die Betroffenen sowie für ihre Ressourcen
  • Erkennen von Geschlechtsstereotypen und Rollenzuschreibungen
  • Erkennen der individuellen Grenzen und der Grenzen des eigenen beruflichen Handelns durch vorgegebene Rahmenbedingungen sowie Erlernen von
  • Möglichkeiten des Selbstschutzes
  • Praxisbezogene Arbeit anhand von Fallbeispielen

Grundlegendes Ziel der Fortbildung ist die Herstellung von Handlungskompetenzen im Sinne eines sensiblen, vorurteilsfreien und angemessenen Umgangs mit betroffenen Mädchen und Jungen.

Die Fortbildung findet in Kooperation mit den autonomen Frauennotrufen Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Bildung statt.

 

 

Das Forschungsprojekt s*he\ter richtet sich an alle Erwachsenen, die seit ihrer Kindheit sexualisierte Gewalt erlebt haben. Über einen bedürfnis- und ressourcenorientierten Ansatz werden gemeinsam mit den Betroffenen vireal-digitale Kommunikations-, Beratungs- und Vernetzungsräume entwickelt, die leiblich-räumliche Bewältigungsleistungen in den Mittelpunkt stellen. Vireal bedeutet, dass virtuelle und reale Welten in einer digitalisierten Gesellschaft verbunden und nicht getrennt erlebt werden und somit entsprechende Angebote entwickelt werden müssen.

Herzlich eingeladen im Projekt s*he\ter mitzuwirken sind alle Erwachsenen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben und interessiert daran sind, gemeinsam mit dem Projektteam verschiedene Ideen der Bewältigung zu entwerfen und praktisch umzusetzen. Im handlungsorientierten Forschungsprojekt sollen Sie Ihre Erfahrungen, Kritik und Wünsche als Forschungspartner*innen einbringen. Die Realisierung erfolgt in mehreren Wiederholungen der Ideenentwicklung, der Umsetzung und der Anpassung. In s*he\ter arbeiten Sie mit Forscher*innen der Fachrichtungen Soziale Arbeit und Informatik der Hochschulen Mannheim und RheinMain Wiesbaden am Standort Mannheim zusammen.

Betroffene sind als Mitwirkende gesucht! Das ausführliche Informationsblatt finden Sie hier.

Fragen zum Projekt können Sie direkt beim Forschungsteam stellen:

Per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Frau Ann-Kathrin Stork)
Per Telefon: 0621-44016993