Aktuelles 2014

Wir laden ein zur Veranstaltung

(Sexuelle) Gewalt in intimen Teenagerbeziehungen

Referentin: Regine Kottmann
Systemische Beraterin und Supervisorin (DGSF)
Mitarbeiterin bei der Tübinger Initiative für Mädchenarbeit Tima e.V.

Mittwoch, 3. Dezember 2014 um 15:00 Uhr
im Haus der Diakonie
Falkenstraße 17–19 in 67063 Ludwigshafen

Der Eintritt ist kostenfrei, wir freuen uns aber über jede Spende zur Unterstützung unserer Arbeit gegen sexualisierte Gewalt.
Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung.

Das Präventionskonzept „Herzklopfen – Beziehungen ohne Gewalt”

Junge Paare wünschen sich romantische Liebesbeziehungen, doch Mädchen und Jungen erleben in ihren Partnerschaften auch psychische, körperliche und sexuelle Gewalt. In dem Vortrag werden Untersuchungen zu Gewalt in jungen Partnerschaften beleuchtet:

  • Wie häufig tritt Gewalt in den ersten Beziehungen auf und in welcher Form?
  • Welche Warnzeichenkönnen wir wahrnehmen?
  • Wie können pädagogische Fachkräfte mit Jugendlichen dazu arbeiten?

Außerdem wird das Konzept des EU Projekts Herzklopfen vorgestellt sowie methodische Ansätze für die Gruppenarbeit zur Sensibilisierung von Beziehungsgewalt.

„Du hast das Recht mit Respekt behandelt zu werden!"
Unter diesem Motto werden ganz konkret im gemeinsamen Workshops Fragen von Jugendlichen besprochen wie:

  • Welche Wünsche habe ich an eine Beziehung, in der ich mich wohlfühle?
  • Soll ich mich einmischen, wenn ich erlebe, dass ein Freund seine Partnerin respektlos oder garverletzend behandelt?
  • Was hilft Jugendlichen bei der Lösung alltäglicher Konflikte in ihren Beziehungen?

Die Referentin Regine Kottmann ist Systemische Beraterin und Supervisorin (DGSF) und arbeitet bei der Tübinger Initiative für Mädchenarbeit TIMA e. V. mit. Seit vielen Jahren ist sie in der Prävention und Beratung mit Jugendlichen tätig. Bei TIMA e. V. hat sie die Beratungsstelle bei Essstörungen „Lebenshunger” in Tübingen mit aufgebaut. Ihre weiteren Arbeitsschwerpunkte sind „Gewaltprävention”, „Gesundheitsförderung” und „Prävention von Essstörungen”.

Publikationen: zu Essstörungen (2012) und zu sexualisierter Gewalt, Regine Kottmann, Tima e.V., Weberstr.8 in 72070 Tübingen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Straßenbahn Linie 10 bis Haltestelle „Marienkirche”: einige Meter links von der Marienkirche (Achtung: Kirche hat keinen Kirchturm!) geht die Carl-Friedrich-Gauß-Straße ab. Diese bis zum Ende folgen, links in die Schanzstraße einbiegen und nach ein paar Metern sofort wieder rechts in die Falkenstraße. Der Veranstaltungsort ist in der Hausnummer 19 im Erdgeschoss, rechts.
Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Gördelerplatz und auch in der Falkenstraße selbst. Im Hof des Hauses der Diakonie stehen auch ein paar Parkmöglichkeiten zur Verfügung, allerdings ist die Einfahrt sehr eng.

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Kooperationsveranstaltung mit den Gleichstellungsstellen des Rhein-Pfalz-Kreises und der Stadt Ludwigshafen am Rhein
Mit Unterstützung des Mehrgenerationenhauses im Haus der Diakonie Ludwigshafen am Rhein.

 


 

Film: FESTUNG

Der Film Festung ist ein Film über häusliche Gewalt in einer Familie, erzählt aus der Perspektive der 13-jährigen Tochter Johanna. Alle wahren nach außen den Schein, aus Scham und aus Angst davor, die Familie zu zerstören. Die Familie hat sich abgeschottet, das Zuhause ist zu einer Festung geworden.

Behutsam und äußerst sensibel beschreibt die finnische Regisseurin Kirsi Marie Liimatainen die häusliche Gewalt, die Scham der Opfer, die Angst der Kinder und die Ignoranz des sozialen Umfeldes. Mit dem Blick hinter die Fassade der scheinbar heilen Familie greift sie ein Thema auf, das oft tabuisiert und verschwiegen wird.

Copyright: farbfilm verleih GmbH, Berlin

Veranstaltungsort:
Haus der Diakonie
Falkenstraße 17-19
Ludwigshafen am Rhein

Veranstalter:
Arbeitskreis „Gewalt gegen Frauen” des Rats für Kriminalitätsverhütung Ludwigshafen am Rhein in Kooperation mit dem Haus der Diakonie, Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche der Pfalz

Information/Kontakt:
Gleichstellungsstelle der Stadt Ludwigshafen am Rhein
Telefon: 0621 504-2087

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.


 

Fachtagung: Kinder und Jugendliche im Kontext von Gewalt in engen sozialen Beziehungen - 3. 11. 2014 Ludwigshafen am Rhein

Wenn Eltern in Partnerschaftskonflikten Gewalt ausüben, sind deren Kinder immer mittelbar oder unmittelbar betroffen. Kinder und Jugendliche, die Gewalt miterleben, wachsen in Angst und Hilflosigkeit auf. Gewalterlebnisse wirken sich in vielfacher Weise auf ihre Gesundheit, ihre Entwicklungsmöglichkeiten und die gesamte Lebenssituation aus und prägen spätere Konfliktlösungsmuster.

Die Fachtagung setzt sich mit der Situation von Kindern und Jugendlichen bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen und Auswirkungen für die Betroffenen auseinander.

Sie beleuchtet, welche Unterstützung und Hilfe Kinder und Jugendliche brauchen und stellt Präventionsansätze und Interventionsmöglichkeiten vor.

In Workshops werden Schwerpunktthemen vertieft, Lösungsansätze aufgezeigt und Projekte und Untersützungsangebote vorgestellt.

Wir laden Sie zur Fachtagung herzlich ein.

pdfFachtagung 3. 11. 2014 Anmeldung und Programm zum Download140.65 kB

Moderation:
Petra Michel, Interventionsstelle gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (IST), Haus der Diakonie Ludwigshafen

Anmeldeschluss:
Wir bitten um Anmeldung bis 20. Oktober 2014 bei
Gerda Ranzinger, Telefon 0621 5999360
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tagungsgebühr:
Die Tagungsgebühr in Höhe von 10 Euro ist vor Ort zu entrichten.

Tagungsort:
Heinrich Pesch Haus
Katholische Akademie Rhein-Neckar
Frankenthaler Straße 229
67059 Ludwigshafen

Veranstaltet von:
Arbeitskreis Gewalt gegen Frauen

in Kooperation mit:
Rat für Kriminalitätsverhütung Ludwigshafen
Familienbildung im Heinrich Pesch Haus

Gefördert durch:
Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, Mainz
Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, Mainz

Information:
Gleichstellungsstelle der Stadt Ludwigshafen
Susanne Diehl
Telefon: 0621 504-2087


 

Umgang mit sexuellen Übergriffen in der Schule

Fortbildung für Fachkräfte der Sekundarstufe I an Schulen, ab der 6. Klasse

Donnerstag, 6. November 2014 von 10 – 16 Uhr

Ort:
Haus der Diakonie
67063 Ludwigshafen
Falkenstraße 17 - 19

Referentin:
Monika Raab, Mitarbeiterin von Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e. V.

Anmeldeschluss:
27. Oktober 2014 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 0621 - 62 81 65

Das Thema „Sexuelle Übergriffe“ war in den letzten Jahren ein viel diskutiertes gesellschaftliches Thema. Im schulischen Alltag fällt eine direkte und adäquate Reaktion oft schwer. Die Fortbildung soll dazu beitragen, dass Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter/innen und alle, die im schulischen Alltag mit Schülerinnen und Schülern zu tun haben, sich mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt – Sexuelle Grenzverletzungen“ im geschützten Rahmen auseinandersetzen können und mehr Sicherheit dazu gewinnen. Wesentliche Intention ist es, auf der Basis von grundlegenden Informationen zum Themenbereich bei den Teilneh-menden einen Auseinandersetzungsprozess in Gang zu setzen, der dazu beiträgt, eine eigene und klare Haltung zu sexualisierter Gewalt zu entwickeln. Ziele der Fortbildung sind dabei u. a.:

  • Erkennen der eigenen Einstellungen, Vorurteile und Kompetenzen.
  • Wahrnehmung und Reflexion der verinnerlichten Bilder zum Thema sexualisierte Gewalt und sexuelle Grenzverletzungen.
  • Sensibilisierung für Gefühle und Handlungsweisen von Betroffenen,  mögliche Folgen sexualisierter Übergriffe für die Betroffenen sowie für ihre Ressourcen.
  • Erkennen von Geschlechtsstereotypen und Rollenzuschreibungen.
  • Erkennen der individuellen Grenzen und der Grenzen des eigenen beruflichen Handelns durch vorgegebene Rahmenbedingungen sowie Erlernen von Möglichkeiten des Selbstschutzes.
  • Praxisbezogene Arbeit anhand von Fallbeispielen

Grundlegendes Ziel der Fortbildung ist die Herstellung von Handlungskompetenzen im Sinne eines sensiblen, vorurteilsfreien und angemessenen Umgangs mit betroffenen Mädchen und Jungen.

Die Fortbildung findet in Kooperation mit den autonomen Frauennotrufen Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur statt. Sie wird 2014 an weiteren Standorten angeboten: Mainz am 07. 10. – Koblenz am 15. 10. – Landau am 07. 11. – Trier am 19. 11.


 

Wir sind umgezogen und soweit eingerichtet, dass wir wieder Beratungen und Fortbildungen anbieten können.

Den reibungslosen Verlauf haben wir vielen Einrichtungen und Einzelpersonen zu verdanken.
Freundlich unterstützt haben uns:

Stadtjugendamt der Stadt Ludwigshafen

Logo der Stdt Ludwigshafen

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

rhein-Pfalz-Kreis

BASF SE, Ludwigshafen

 

VR Bank Rhein-Neckar eG

Logo VR-Bank

Sparkasse Vorderpfalz

 

Rheinland-Pfalz Stiftung Rheinland-Pfalz für Opferschutz

 

Unser Dank gilt auch all den Menschen, die uns mit ihrem persönlichen Einsatz geholfen haben.


Angeleitete Gruppe

für Mütter, deren Kind(er) sexuelle Gewalt erlebt haben

Mütter, deren Kind(er) sexuelle Gewalt angetan wurde, sind verschiedenen Schwierigkeiten ausgesetzt. Sie haben zum Beispiel ein schlechtes Gewissen und fühlen sich schuldig. Sie bekommen Vorwürfe von außen und ihrem betroffenem Kind/ihren betroffenen Kindern. Ziel ist es, Mütter, die ihrem Kind/ihren Kindern helfen wollen, über Unterstützungsmöglichkeiten und die Dynamiken der sexuellen Gewalt zu informieren.

Arbeitsschwerpunkte sind u.a.:

  • Täterstrategien
  • Warum Kinder schweigen?
  • Auswirkungen auf soziale Beziehungen

Die Gruppe bietet keinen Raum für eigene Gewalterlebnisse.

Angeleitet wird die Gruppe von einer Mitarbeiterin der Fachstelle Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V.

Es finden 10 Sitzungen von jeweils 2 Stunden statt. Der Kosten: 20 Euro pro Person für die gesamten 10 Sitzungen.

Kontakt: Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V. Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Monika Raab, Diplom-Sozialpädagogin
Tel.: 0621 - 628165


Was sehen Sie, Frau Lot

Ausstellung zu sexualisierter Gewalt

Eröffnung Konkordienkirche
Mannheim, R 3, 3

9. 3. 2014 um 12:30 Uhr

Ausstellung: Was sehen Sie, Frau Lot

Programmflyer zum Download (PDF 3 MB)


One Billion Rising –

Frauen in Ludwigshafen tanzen am

Freitag 14. Februar 2014, um 17 Uhr

vor dem Rathaus Ludwigshafen (Bismarckstraße) für ein Leben ohne Gewalt.

Termine zum Üben:

  • Samstag, 25. Januar 2014, 14 – 17 Uhr
  • Samstag, 1. Februar 2014, 14 – 17 Uhr
  • Samstag, 8. Februar 2014, 14 – 17 Uhr
  • Mittwoch, 29. Januar, 17 – 19 Uhr
  • Donnerstag, 30. Januar 2014, 17 – 19 Uhr
  • Mittwoch, 5. Februar 2014, ab 14 Uhr
  • Mittwoch, 12. Februar 2014, ab 18 Uhr
  • Donnerstag, 13. Februar 2014, 17-19 Uhr

im Internationalen Frauentreff, Westendstraße 17, 67059 Ludwigshafen Die Termine finden statt, wenn sich wenigstens fünf Frauen anmelden.

Anmeldung bei Eleonore Hefner Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Internationaler Frauentag 2014

Frauenfest am 15. 3. 2014 von 15 bis 18 Uhr,
im Kulturzentrum das Haus

Bahnhofstraße 30, Ludwigshafen.

Vor 103 Jahren forderten Frauen gleiche Bildung, finanzielle Unabhängigkeit und gleiche Rechte. Seitdem wird der Internationale Frauentag weltweit jährlich am 8. März begangen, um auf Ungleichbehandlungen aufmerksam zu machen. Was für viele Mädchen und junge Frauen heute selbstverständlich scheint, haben ihre Mütter und Großmütter erkämpft – das Wahlrecht für Frauen, das Recht auf Erwerbsarbeit. Trotz dieser Erfolge ist die wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Gleichstellung weltweit noch nicht erreicht. Den Internationalen Frauentag 2014 haben die Gleichstellungsstelle der Stadt Ludwigshafen und viele Organisationen und Frauenverbände wieder zum Anlass genommen, um gemeinsam mit interessanten Veranstaltungen und Aktionen in Ludwigshafen für dieses wichtige Thema zu werben und zur Teilnahme einzuladen.

Internationaler Frauentag 2014 Logo

Weitere Veranstaltungen vom 20. 2. bis 21. 3. 2014 im Programmflyer zum Download


Beauftragte für Frauen und Kinder des Polizeipräsidiums Rheinpfalz geht in den Ruhestand

Sylvia Boltz, Erste Kriminalhauptkommissarin, war viele Jahre lang beim Polizeipräsidium Rheinpfalz Ansprech­partnerin und Anlaufstelle für Frauen, Mädchen und Jungen, die Opfer sexueller Gewalt geworden waren. Jetzt geht sie in den Ruhestand – und alle, die mit ihr zu-sammen gearbeitet haben, werden sie vermissen. Das war übereinstimmend der Inhalt aller Abschiedsworte, die bei der Feier zu ihrer Verabschiedung am 29.11.2013 gehalten wurden.

Haupt- und Ehrenamtliche von Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e. V. danken Sylvia Boltz für die lang­jährige vertrauensvolle Zusammenarbeit, die bereits 1986 begonnen und sich im Laufe der Jahrzehnte vertieft hatte. Gemeinsam mit uns hat sie auf Podien gesessen und Informationsveranstaltungen zum Thema Sexueller Missbrauch an Kindern gemacht. Sie hat den Arbeitskreis „Gewalt gegen Frauen” bei der Gleichstellungsstelle der Stadt mitgegründet und über Jahrzehnte mitgewirkt. Für die Wildwasser-Beratungsstelle war sie jederzeit eine verlässliche Ansprechpartnerin. Betroffenen Frauen hat sie die Angst vor der Polizei genommen und sie ermutigt, Anzeige gegen den oder die Täter zu erstatten.

Obwohl Sylvia Boltz viel über sexuelle Gewalt weiß, war sie dennoch immer bereit, Neues zu lernen. Dabei hatte sie keine Berührungsängste vor Frauenprojekten und Feministinnen. Im Gegenteil: Von Anfang an hat sie als Mitfrau den Verein Wildwasser und Notruf Ludwigshafen unterstützt und sie ist, wenn es ihr zeitlich möglich war, zu unseren Versammlungen und Veranstaltungen gekommen.

Das schönste Geschenk für sie zu ihrem Abschied, denken wir, wäre das Wissen, dass es eine Nachfolgerin gäbe, die sich ebenso leidenschaftlich und engagiert wie sie für Mädchen, Jungen und für Frauen einsetzt, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind. Das allerdings wäre auch für uns das schönste Geschenk.